Evolution 2
Antrieb für diese Evolutionsstufe war die Tatsache, dass sich unter Winkel seitlich eine andere Trennfrequenz vom Mittel- zum Hochton ergab als auf Achse. Ebenfalls unterschiedlich verhielten sich Frequenzgänge nach oben und unten. Ein weiterer Antrieb war der akustische Eindruck der Bassregion. Messtechnisch vom Pegel her ok lies er dennoch Kontour und Präzision vermissen.
So wurde die Bassreflexöffnung verschlossen und der Basszweig aktiv entzerrt und zusätzlich zur Hubentlastung mit einem Hochpassfilter bei 25Hz versehen. Die Filter und Equalizer für die Mittel- und Hochtonsektion wurden so angepasst, dass die Trennfrequenz auf Achse und unter Winkel übereinstimmen. Damit hat sich praktisch ganz von selbst auch bemängelte Abstrahlung nach oben und unten egalisiert. Der klanglich Gewinn, der sich daraus ergibt ist größer als es die folgenden Messwerte erahnen lassen....
Die Messungen fanden im Hörraum in Höhe des Hochtöners statt und sind in der Lautstärke-Amplitude nicht kalibriert
weiß = Ampltude auf Achse, grau = Amplitude 30° seitlich
zur Verdeutlichung der praktisch gleichen Abstrahlung nach oben und unten hier beide Kurven im gleichen Diagramm
grau = Phasengang, kontnuierlich fallend, nahe am Ideal
Weichenzweige und Summenamplitude, Kreuzungspunkte ideal 6dB unterhalb der Summe
Weichenzweige und Summenamplitude 30°seitlich, Kreuzungspunkte ideal 6dB unterhalb der Summe
Für ein 3-Wegesystem typische Sprungantwort
Die Impulsantwort erscheint hier weniger schön.....
Kaum Abweichungen der Gruppenlaufzeit im musikalisch wichtigen Bereich oberhalb 100Hz...
...und im gleichen Bereich vernachlässigbare Verzerrungen, im Bass geringer als bei der Bassreflex-Version
Zu guter Letzt, für Interessierte die CamillaDSP Konfigurationsdatei für die Softwareversion 3 und die Soundkarte MOTU Ultralite Mk5. Diesmal als .zip- Datei
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