Evolution
Der erste Entwurf der Aktivierung konnte im Langzeithörtest nicht überzeugen, fiel auf durch leichte Schärfe in den Stimmen und überzeichnete Kontouren und eine unscharfe Lokalisierung der Instrumente - die Chassis waren außerhalb ihres Arbeitsbereichs trotz der Filterung noch zu laut.
Neben der Überarbeitung der Weiche wurde auch der bisher verwendete PC durch einen Einplatinencomputer (Raspberry Pi 4B 8GB) ersetzt. Betrachtet man sich die Auslastung des Raspberry Pi stellt man fest, dass sogar das Modell 3B mit 1GB für diese Aufgabe reicht.
Aufgespielt auf dem Raspberry ist das Betriebssystem Armbian sowie die Software CamillaDSP und die dazu passende GUI (siehe Seite: CamillaDSP installieren)
Für diese Evolution wurden steilere Filter mit anderen Eckfrequenzen verwendet und die Equalizereinstellungen angepasst, so dass der Frequenzgang der AE520 in alle Richtungen nun ausgewogen ist:
Die Messungen fanden im Hörraum in Höhe des Hochtöners statt und sind in der Lautstärke-Amplitude nicht kalibriert
weiß = Ampltude auf Achse, grau = Amplitude 30° seitlich
orange = Amplitude 10° nach oben
orange = Amplitude 10° nach unten
grau = Phasengang, kontnuierlich fallend, nahe am Ideal
Weichenzweige und Summenamplitude, Kreuzungspunkte ideal 6dB unterhalb der Summe
Weichenzweige und Summenamplitude 30°seitlich, Kreuzungspunkte ideal 6dB unterhalb der Summe
sauberes Ausschwingen, keine Resonanzartefakte
Für ein 3-Wegesystem typische Sprungantwort
Auch die Impulsantwort zeigt kaum Nachschwinger
Kaum Abweichungen der Gruppenlaufzeit im musikalisch wichtigen Bereich oberhalb 100Hz...
...und im gleichen Bereich vernachlässigbare Verzerrungen
Zu guter Letzt, für Interessierte die CamillaDSP Konfigurationsdatei für die Softwareversion 3 und die Soundkarte MOTU Ultralite Mk5. Zur Verwendung ist die Endung der Datei nach dem Download von .txt in .yml umzubennenen.
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